Cessna landet sicher in Weizenfeld bei Kirchdorf an der Iller
Notlandung eines Kleinflugzeugs in einem Weizenfeld bei Kirchdorf an der Iller
Am Samstag setzte eine kleine Cessna C-182 in einem Weizenfeld nahe Kirchdorf an der Iller zur Notlandung an. Der Vorfall ereignete sich kurz nach dem Start vom Flugplatz Tannheim – Verletzte gab es nicht, und der Schaden an der Ernte hielt sich in Grenzen.
Das Flugzeug war vom Flugplatz Tannheim gestartet, musste jedoch kurz darauf wegen eines technischen Problems notlanden. Der Pilot brachte die Maschine sicher in einem Feld zwischen Unteropfingen und Kirchdorf an der Iller zu Boden. Die Behörden bestätigten, dass niemand verletzt wurde und das Weizenfeld nur leichte Schäden davontrug.
Am frühen Samstagmorgen wurde die Cessna auf eigenem Fahrwerk zurück zum Flugplatz Tannheim gebracht. Die Polizei begleitete das Flugzeug, während mehrere Helfer es durch enge Passagen per Hand lenkten. Die Aktion verlief ohne weitere Zwischenfälle.
Solche Vorfälle mit Kleinflugzeugen wie der C-182 sind nicht ungewöhnlich. Deutsche Unfallstatistiken der Jahre 2021 bis 2025 verzeichnen jährlich etwa 150 bis 200 dokumentierte Notlandungen vergleichbarer Leichtflugzeuge – je nachdem, wie "vergleichbar" definiert wird. Typischerweise handelt es sich dabei um einmotorige Propellermaschinen mit einem Gewicht von unter 5,7 Tonnen.
Die Cessna C-182 ist mittlerweile sicher auf ihren Heimatflugplatz zurückgekehrt. Die Ursache des technischen Defekts wird voraussichtlich im Rahmen der üblichen Verfahren untersucht. Notlandungen dieser Art bleiben ein seltenes, aber kalkulierbares Risiko in der Allgemeinen Luftfahrt.






