Berlin plant neues Großprojekt: "Stadteingang West" für 5.000 Bewohner
Piotr DietzBerlin plant neues Großprojekt: "Stadteingang West" für 5.000 Bewohner
Berlin treibt die Pläne für ein neues großes Stadtquartier mit dem Namen Stadteingang West voran. Der Senat hat nun den Rahmen für die Entwicklung des Gebiets abgesegnet. Nach Fertigstellung könnte das Areal im äußersten Westen der Stadt bis zu 5.000 Bewohner aufnehmen.
Das Viertel wird sich auf einer Fläche von etwa 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald erstrecken. Im Zentrum liegt das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald, das den Kern der Neugestaltung bilden soll. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen, von denen ein Teil gegebenenfalls als Unterkunft für Athleten dienen könnte, falls Berlin die Olympischen oder Paralympischen Spiele ausrichtet.
Nach den Spielen würden diese Einheiten in langfristige Mietwohnungen umgewandelt. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung beim Bau. Die Arbeiten sollen in den nächsten zehn Jahren schrittweise umgesetzt werden.
Neben Wohnraum könnte das Gelände auch als Olympisches Dorf fungieren, sollte Berlins Bewerbung erfolgreich sein. Die Zustimmung des Senats markiert einen wichtigen Schritt bei der Umwandlung des alten Industriegebiets in ein Wohnviertel.
Das Projekt wird sich über das kommende Jahrzehnt schrittweise entfalten. Nach seiner Vollendung wird der Stadteingang West Tausenden ein Zuhause bieten und möglicherweise ein zukünftiges olympisches Großereignis unterstützen. Die ersten Bauabschnitte sollen nun bald beginnen.






