"Bares für Rares"-Skandal: Zinndose entpuppt sich als plumpe Fälschung aus dem 19. Jahrhundert
Nathalie Bauer"Bares für Rares"-Skandal: Zinndose entpuppt sich als plumpe Fälschung aus dem 19. Jahrhundert
Eine Zinndose, die in der deutschen TV-Sendung Bares für Rares präsentiert wurde, sollte angeblich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammen. Doch Experte Detlev Kümmel äußerte schnell Zweifel an ihrem tatsächlichen Alter und stellte ihre Echtheit infrage.
Die Verkäufer hatten die aufwendig verzierte Dose in die Show mitgebracht, in der Hoffnung, es handele sich um ein seltenes historisches Stück. Kümmel untersuchte sie genau und kam zu dem Schluss, dass sie vermutlich erst im 19. Jahrhundert gefertigt worden war. Zudem vermutete er, die Dose sei absichtlich so gestaltet worden, um älter zu wirken, als sie tatsächlich war.
Nach dem Urteil des Experten verließen die Verkäufer enttäuscht das Studio. Moderator Horst Lichter merkte an, dass wohl auch frühere Besitzer über das Alter der Dose getäuscht worden seien. Anders als in den meisten Folgen blieb der Händlerraum diesmal geschlossen, und es gab keine Gebote für das Objekt.
Die behauptete Herkunft der Dose wurde als Fälschung entlarvt, sodass die Verkäufer ohne Deal nach Hause gingen. Die Experten der Sendung bestätigten, dass es sich um eine spätere Nachbildung handelte – und nicht um ein echtes Antiquität. Ein weiterer Handel mit dem umstrittenen Stück fand nicht statt.






