Baden-Württemberg stärkt seine UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderprogramm
Murat JähnBaden-Württemberg stärkt seine UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderprogramm
Baden-Württemberg unternimmt Schritte, um seine UNESCO-Welterbestätten besser zu vernetzen und zu schützen. Die Landesregierung hat ein Förderprogramm beschlossen, das diese Stätten stärken, ihren Erhalt sichern und ihre öffentliche Sichtbarkeit erhöhen soll. Zwei weitere Standorte werden derzeit für eine Aufnahme in die prestigeträchtige Liste geprüft.
Das Kabinett hat ein Förderungskonzept für die Haushaltsjahre 2023 und darüber hinaus in Auftrag gegeben. Die Initiative unterstützt die sieben bestehenden Welterbestätten in Baden-Württemberg mit Fokus auf Vernetzung, Instandhaltung und Bürgerbeteiligung. Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, wird die Ausarbeitung dieser Strategie leiten.
Rund 250.000 Euro sind bereits im aktuellen Haushaltsjahr für erste Maßnahmen vorgesehen. Die Förderung soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verbessern und die Stätten für Besucher zugänglicher machen. Gleichzeitig hat das Land zwei weitere Orte für das aktuelle Vorauswahlverfahren auf der deutschen Vorschlagsliste für die UNESCO-Anerkennung eingereicht.
Ziel ist es, das kulturelle und architektonische Erbe dieser Stätten langfristig zu bewahren. Durch eine höhere Sichtbarkeit und besseren Schutz soll ihre Bedeutung für Einwohner und Touristen nachhaltig gesichert werden.
Das Förderungskonzept wird helfen, die Anstrengungen länderübergreifend zu koordinieren und so einen einheitlichen Schutz sowie die Vermarktung der baden-württembergischen Welterbestätten zu gewährleisten. Mit neun anerkannten oder in der Bewerbung befindlichen Stätten markiert die Initiative einen strukturierten Ansatz, um das kulturelle Erbe der Region für die Zukunft zu erhalten.






