13 April 2026, 12:24

Baden-Württemberg setzt auf Carsharing-Strategie 2030 für klimafreundliche Mobilität

Eine Gruppe von Autos fährt auf einer Straße mit Passagieren, flankiert von Gebäuden, Bäumen und verschiedenen Straßenobjekten, über einer sichtbaren Straße.

Baden-Württemberg setzt auf Carsharing-Strategie 2030 für klimafreundliche Mobilität

Baden-Württemberg startet Carsharing-Strategie 2030 für mehr geteilte Mobilität

Das Land Baden-Württemberg hat seine Carsharing-Strategie 2030 auf den Weg gebracht, um die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen im gesamten Bundesland zu fördern. Der Plan wurde am 17. Oktober 2024 auf der Jahreskonferenz des Bundesverbands CarSharing in Stuttgart vorgestellt. Nach Angaben der Verantwortlichen soll die Strategie eine zentrale Rolle bei der Verkehrswende in der Region spielen.

Grundlage der Strategie ist eine Studie aus dem Jahr 2023 der team red Deutschland GmbH. Sie umfasst 31 konkrete Maßnahmen, die darauf abzielen, den Markt auszubauen, die Branche zu stärken und die öffentliche Kommunikation zu verbessern. Ein erster Schritt ist der Aufbau einer webbasierten Wissensplattform, auf der Informationen und bewährte Praktiken ausgetauscht werden sollen.

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Staatssekretärin Elke Zimmer bezeichnete Carsharing als einen Schlüsselfaktor der Mobilitätswende. Studien zufolge kann ein einziges geteiltes Fahrzeug in städtischen Gebieten bis zu 20 Privatwagen ersetzen. Spitzenreiter im Land ist derzeit Karlsruhe mit 4,34 Carsharing-Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner im Jahr 2022.

Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing, lobte die Initiative. Er betonte, dass die Strategie dazu beitragen werde, das Angebot in ganz Baden-Württemberg auszuweiten. Ziel ist es, die Zahl der geteilten Fahrzeuge in den kommenden Jahren deutlich zu steigern.

Die Carsharing-Strategie 2030 ist nun in die Umsetzung gegangen – beginnend mit einer digitalen Plattform für Akteure. Bei Erfolg könnte sie den Besitz privater Autos verringern und den Verkehr in den Städten entlasten. Der Fortschritt wird in den nächsten Jahren begleitet, während weitere Maßnahmen schrittweise eingeführt werden.

Quelle