31 March 2026, 08:26

Baden-Württemberg rutscht tiefer in die Rezession – dritter Rückgang in Folge

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Baden-Württemberg rutscht tiefer in die Rezession – dritter Rückgang in Folge

Baden-Württemberg verzeichnet dritten Rückgang in Folge seit 2022

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Neue Zahlen zeigen: Die Wirtschaft im Südwesten Deutschlands steckt weiterhin in der Rezession – und kämpft stärker als die meisten anderen Bundesländer. Zwar gab es in einigen Branchen leichte Verbesserungen, doch Schlüsselsektoren schrumpften weiter.

2025 zog die Wirtschaftsleistung der Region erneut an – allerdings nach unten. Die Industrie, eine der wichtigsten Säulen, verlor real 2,6 % und macht damit fast ein Drittel der gesamten Wertschöpfung Baden-Württembergs aus. Auch die Bauwirtschaft schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr.

Lediglich der Dienstleistungssektor brachte einen kleinen Aufschwung: Hier gab es ein Plus von 0,4 %. Dieser bescheidene Anstieg milderte den Gesamtabschwung zwar ab, konnte ihn aber nicht umkehren. Bundesweit verzeichnete Deutschland ein inflationsbereinigtes Wachstum von 0,2 % – Baden-Württemberg blieb damit deutlich unter dem Durchschnitt.

Im Vergleich aller Bundesländer landete die Region auf dem vorletzten Platz. Nur das Saarland schnitt noch schlechter ab. Spitzenreiter war dagegen Mecklenburg-Vorpommern mit einem Zuwachs von rund 1,4 %.

2022 betrug das Bruttoinlandsprodukt Baden-Württembergs etwa 667,1 Milliarden Euro – fast 15 % der deutschen Gesamtwirtschaft. Doch die anhaltende Schwächephase birgt nun Risiken: steigende Arbeitslosigkeit, mehr Unternehmenspleiten und sinkende Steuereinnahmen. Bundesweit hat die Zahl der Erwerbslosen bereits die Drei-Millionen-Marke überschritten, wie sich der lokale Arbeitsmarkt entwickelt, bleibt jedoch unklar.

Keine Besserung in Sicht

Die Rezession in Baden-Württemberg zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Mit weiter schrumpfender Industrie und Bauwirtschaft hebt sich die Region negativ vom Bundestrend ab. Die Politik steht vor der Aufgabe, die Abwärtsspirale zu stoppen – sonst drohen weitere Jobverluste und finanzielle Belastungen.

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