01 May 2026, 18:24

Audi kündigt radikale Führungswechsel für 2026 an – Hybridstrategie bei Lamborghini überrascht

Orangefarbener Elektroauto in einer Ausstellungsfläche umgeben von Menschen, Stühlen, einem Wagen, Geschäften und Namensschildern im Hintergrund.

Audi kündigt radikale Führungswechsel für 2026 an – Hybridstrategie bei Lamborghini überrascht

Die Audi Group hat eine Reihe hochkarätiger Personalentscheidungen in ihren Marken und Divisionen bekannt gegeben. Die Änderungen, die Anfang 2026 in Kraft treten, bringen neue Führungskräfte im Audi-Werk Neckarsulm, bei Lamborghini sowie im chinesischen Joint Venture des Konzerns mit sich. CEO Gernot Döllner bezeichnete die Umbesetzungen als Teil einer umfassenden Strategie, um die globalen Aktivitäten des Unternehmens zu stärken.

Rouven Mohr wird am 1. März 2026 in den Vorstand der Audi AG eintreten und dort die Leitung der Technischen Entwicklung übernehmen. Seine Aufgabe wird es sein, Innovationen in der gesamten Modellpalette der Marke voranzutreiben.

Bei Lamborghini übernimmt Fermín Soneira ab dem 1. Juli 2026 das Amt des Technologievorstands (CTO). Unter seiner Führung wird sich die Marke stärker auf Plug-in-Hybride statt auf rein elektrische Modelle konzentrieren. Diese Entscheidung folgt dem Marktfeedback – das geplante Projekt Lanzador wird nun als Hybrid und nicht als reines Batterie-Elektrofahrzeug (BEV) auf den Markt kommen. Lamborghini strebt an, bis 2030 vollständig auf Plug-in-Hybride umzustellen, da die Nachfrage nach rein elektrischen Hochleistungs-Luxusfahrzeugen geringer ausfällt als erwartet.

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In China wird Fred Schulze die Leitung des Joint Ventures von Audi mit SAIC übernehmen. Seine Bestellung zielt darauf ab, die Position der Marke in einem ihrer wichtigsten Absatzmärkte zu festigen.

Unterdessen übernimmt Thomas Bogus die Führung des Audi-Werks in Neckarsulm. Zu seinen Aufgaben gehört die Integration neuer Technologien, insbesondere Künstlicher Intelligenz (KI), um die zukünftige Ausrichtung des Standorts zu prägen.

Die Personalentscheidungen spiegeln Audis Bestreben wider, die Zusammenarbeit zwischen Tochtergesellschaften, Marken und regionalen Divisionen zu verbessern. Im Fokus stehen dabei technische Entwicklung, Produktionskompetenz und die Anpassung an Marktanforderungen in Schlüsselregionen. Die Veränderungen sollen die langfristige Wachstumsstrategie des Unternehmens unterstützen.

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