350-Kilo-Bulle bricht aus und löst nächtlichen Großeinsatz in Ilkerbruch aus
Ditmar Weller350-Kilo-Bulle bricht aus und löst nächtlichen Großeinsatz in Ilkerbruch aus
350 Kilogramm schwerer Jungstier entkommt in Ilkerbruch – Einsatzkräfte müssen Bullen euthanasieren
Ein rund 350 Kilogramm schwerer Jungstier ist am späten Dienstagabend aus einem Stall in Ilkerbruch ausgebrochen. Der Vorfall sorgte für Behinderungen in der Nähe der K114 und der ICE-Schnellfahrstrecke, sodass die Behörden die ganze Nacht über zu dringenden Maßnahmen gezwungen waren.
Der Bulle hatte sich aus seinem Gehege befreit, was sofort Besorgnis auslöste, da er sich in der Nähe wichtiger Verkehrswege aufhielt. Polizei und der Besitzer des Tieres versuchten gemeinsam, seine Bewegungen zu verfolgen. Doch der aufgebrachte und verletzte Bulle ließ sich nur schwer unter Kontrolle bringen. Gegen 1 Uhr morgens entdeckte ein Polizeihubschrauber das Tier schließlich in einem dichten Gebüsch.
Die Behörden erwogen, Spezialisten mit Betäubungsgewehren hinzuzuziehen, doch dieser Plan erwies sich als undurchführbar. Da sich der Zustand des Bullen verschlechterte und die öffentliche Sicherheit gefährdet war, entschieden sich die Einsatzkräfte für eine Euthanasie. Die K114 wurde vorübergehend gesperrt, und die Zuggeschwindigkeiten wurden aus Vorsicht reduziert.
Trotz aller Bemühungen, das Tier lebend einzufangen, blieb der Bulle zu gefährlich, um sich ihm zu nähern. Die Beamten führten die Euthanasie durch, wie es im offiziellen Polizeibericht bestätigt wurde.
Die Flucht des Bullen hatte Straßenblockaden und Zugverspätungen zur Folge, bevor das Tier in den frühen Morgenstunden des Mittwochs euthanasiert wurde. Die Entscheidung fiel erst, nachdem alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft waren, um weitere Gefahren für die Bevölkerung oder den Verkehr auszuschließen. Der Besitzer hatte die Polizei bis zur letzten Maßnahme bei der Überwachung der Lage unterstützt.






